Hintergrundbild Dorfmark
Wappen Dorfmark
Dorfmark, familienfreundlich und verkehrsgünstig im Herzen von Niedersachsen

Kirchen + Kunst + Kultur

Wer wandert und reist von Süd nach Nord, erkennt die Welt, von Ort zu Ort.

Kunst und Kultur erleben, ein bisschen Vergangenheit und Geschichte, auch im Urlaub und in den Ferien – schaden kann’s nicht, oder? Wir zeigen Ihnen unserer Sehenswürdigkeiten rund um Dorfmark aus dem Bereich Kunst und Kultur, die Sie von Ihrer Ferienwohnung, Ihrem Hotel oder Ihrer Pension aus gut erreichen können. Es lohnt sich ganz sicher, während Ihres Besuches bei uns einen Abstecher dorthin zu machen!

St. Martinskirche in Dorfmark

St. Martin (ev.-luth.)
St. Martin (ev.-luth.)

Bereits im Jahre 1006 wird in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich des II. ein Kaplan in Dorfmark genannt. Thieodorico- so ist der Name- wird unter anderen Gütern auch ein Hof geschenkt, dessen Name mit „Tormarka“ angegeben wird. Damals stand vermutlich auf dem Gerichts- und Thingplatz eine Holzkirche, die im 14. Jahrhundert durch einen gotischen Bau abgelöst wurde.

Die Kirche wurde nach dem heiligen Bischoff Martin, geb. 316/317 in Ungarn, benannt. Das heutige Gotteshaus wurde 1708 auf den Grundmauern dieser alten Kirche errichtet, nachdem diese so schwer beschädigt war, dass sie nach den damaligen Verhältnissen nicht wieder herzurichten war. Beim Umbau der Kirche im Jahre 1965 waren die Grundmauern der alten gotischen Kirche klar erkennbar. Der hölzerne Glockenturm aus dem Jahr 1519 ist begehbar und auch von innen zu besichtigen. Die älteste der drei Glocken stammt aus dem Jahr 1765, die beiden anderen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Kirchenschiff St. Martin
Kirchenschiff St. Martin

Einige Informationen zu den Besonderheiten der Dorfmarker Kirche:

Taufbecken aus dem Jahre 1465, mit plattdeutscher Inschrift: “Keen Minsche hier up Erden kann ohne Döpe seelig werden, de Döpe den Minschen also verklaret, dat he to Gode upfahret” (Wörterbuch online: Hochdeutsch-Platt / Platt hochdeutsch).

Wertvoller Passionsaltar (1470), um 1880 vom Hannoverschen Konsistorialbaumeister Hase neu gefasst und aufgestellt.

Altarbibel aus dem Jahr 1618 Emporen aus dem Jahr 1708 Kanzel, 1880 von dem Kunsttischler Tannhäuser erbaut. Die vier Evangelisten darin wurden im Henriettenstift Hannover angefertigt Orgel (1877), Orgelbaumeister H. Vieth, Celle
Glockenturm St. Martin
Glockenturm St. Martin

Öffnungszeiten
Die Kirche ist tagsüber von April bis Oktober von 10 – 17 Uhr zugänglich. Nach Absprache mit dem Pfarrbüro kann der Kirchturm besichtigt werden.

Kontakt
Ev.-luth. Kirchengemeinde Dorfmark
Hauptstraß 12
29683 Dorfmark

Telefon 05163 329
www.kirchengemeinde-dorfmark.de

Die Kapelle zu Wense

Gutskapelle in Wense
Gutskapelle in Wense

Zwischen Dorfmark und Soltau, in Wense, liegt idyllisch das ehemalige Gut Wense, zu dem auch eine Kapelle gehört. Dies war viele Jahrhunderte Familienstammsitz. 1672 baute Friedrich Wilhelm von der Wense, nachdem das Gut im 30-jährigen Krieg abgebrannt war, anstelle der ursprünglich hölzernen Kapelle eine neue aus Stein.

1936 wurde das Gut für die Errichtung des Truppenübungsplatzes Bergen beansprucht. Allein die Kapelle blieb im Eigentum der Familie, eine enge Verbindung zur Kapelle und dem Familienfriedhof blieb jedoch stets erhalten. Noch heute nutzen viele Menschen aus nah und fern den Zugang zur Kapelle: Sie feiern Hochzeiten, hören Konzerte und nehmen an Führungen teil.

Der Innenraum besticht durch eine in taubenblau gehaltene, prachtvolle Holzausstattung – bemalt im Stil der Spätrenaissance. Die Tafeln auf dem reich verzierten Altar – aus dem Jahr 1674 – stellen verschiedene biblische Szenen dar. Das Epitaph an der reich geschmückten Empore über dem Eingang mit einem prächtigen Spätrenaissance-Rahmen erinnert an den Erbauer der Kapelle und seine Familie.

Das Geschlecht derer “von der Wense” wird im Jahr 1330 mit dem „Famulus“ Johann von der Wense, mit Gut Wense belehnt, erstmals urkundlich erwähnt. Mehr Informationen dazu finden Sie auch bei Wikipedia.

Öffnungszeiten
Besichtigungen nach vorheriger telefonischer Absprache.

Kontakt
Kapelle zu Wense
Forstweg
29683 Wense
Anfahrt über Jettebruch Richtung Bömme/Fuhrhop, unterhalb der Autobahn nach Wense.

Telefon 05163 6920


"Kunstbörse" - Dorfmarker Künstler stellen aus

Samstag, 27. April und Sonntag, 28. April 2019

18 Dorfmarker KünstlerInnen stellen im Heimathaus aus.

Dorfmark ist ein Künstlerdorf mit einer großen Künstlergemeinschaft.
18 KünstlerInnen stellen jetzt ihre aktuellen Werke im Heimathaus aus.

Auch um den künstlerischen Nachwuchs muss man sich in Dorfmark keine Sorgen machen. Mehrere junge KünstlerInnen zeigen ihre professionellen Arbeiten im Rahmen dieser Kunstbörse. So ist zum Beispiel das überlebensgroße Tigerporträt auf Leinwand von Tim Hanssen zu sehen.

Die Dorfmarker Kunstbörse zeigt eine große Vielfalt an künstlerischen Themen und Ausdrucksmöglichkeiten aus den Bereichen Grafik, Malerei und Plastik. Alle Arbeiten sind Originale und käuflich.
Atelierbesuche und Auftragsarbeiten können während der Ausstellung im Heimathaus vereinbart werden.
Die an diesem Kunstwochenende anwesenden KünstlerInnen erläutern gern ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen und alle Fragen der Besucher.

Der Eintritt ist frei.Infos Hartmut Presse, Telefon 05163 358

Sa und So, 27. und 28.. April 2019, 14.00 – 18.00 Uhr im Heimathaus Dorfmark, Marktstraße 1 A







Glaskunst Schafranek

Atelier für Glaskunst, Familie Schafranek
Atelier für Glaskunst, Familie Schafranek

Ein Studium der Elektromaschinbaulehre und anschließend der Theologie, Vikariate in Deutschland und Finnland, die Tätigkeit als Pfarrer und Techniker am Deutschen Hospital in Assuan (Ägypten), Ausbildungen in verschiedenen Therapieformen, eine eigene Praxis für Homöopathie und Psychotherapie – die Stationen im Leben von Dieter Schafranek sind so vielfältig und bunt wie seine Kunstwerke.

Schafranek lebt als freischaffender Künstler in Dorfmark. Er schafft Bilder und Skulpturen aus Glas: Mandalas, Spiralen und Tore, aber auch ganze Mosaik(t)räume werden wundervolle Realität. Besuchen Sie sein “Atelier für Glaskunst” und tauchen Sie ein in wunderbare Farb- und Materialwelten.

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung.

Kontakt
Dieter Schafranek
Hauptstraße 47
29683 Dorfmark

Telefon 05163 2072
www.glaskunst-schafranek.de

Skulpturenweg Böhme schafft Kunst

Der Böhmewächter
Der Böhmewächter

Das Leader-Projekt “Böhme schafft Kunst” wächst. Und es soll noch lange nicht Schluss sein!

Unser Heidefluß Böhme verbindet als weitgehend natürlich verlaufendes Fließgewässer die Ortschaft Dorfmark mit den nächsten Orten im Böhmetal. Um ihre Eigenschaft als verbindendes Element und den besonderen Naturraum zu betonen, ist mit Hilfe von LEADER-Mitteln (EU-Fördermitteln zur Entwicklung des ländlichen Raumes) ein Skulpturenweg Böhme schafft Kunst durch das Böhmetal entstanden. Ortsansässige Künstler haben Skulpturen entworfen, die einen Bezug zur Böhme und ihrer Landschaft bilden. Über Rad- und Fußwege sind alle Kunstwerke des Skulpturenweges Böhme schafft Kunst erreichbar. Einheimische und Besucher erhalten beim Erkunden des Weges Einblicke in die Besonderheiten einzelner Orte und in die einzigartige Landschaft entlang der Böhme.

Hier kann Kunst in der freien Natur “ergangen und erfahren” werden. Alle Objekte sind über Spazier- und Radwege gut erreichbar.

Flyer mit Standortbeschreibungen und einer Übersicht mit allen weiteren Kunstwerken im Böhmetal erhalten Sie in Tourist-Informationen und in unserer Geschäftsstelle.

Alternativ können Sie den Flyer hier als PDF runterladen: Böhme schafft Kunst.

Dorfbrunnen "Grefel Dorjen" in Dorfmark

Marktplatz mit Grefel Dorjen
Marktplatz mit Grefel Dorjen

Zum 75-jährigen Vereinsgeburtstag hat der Dorfmark Touristik e.V. im Jahr 2001 das Projekt Dorfbrunnen verwirklicht. Der Platz soll zum Verweilen einladen, hier kann man entspannt eine Rast einlegen, sein Eis von der Eisdiele um die Ecke genießen und den Kindern beim Planschen am Brunnen zusehen.

Der Brunnen ist einer Dorfmarker Bürgerin Grefel Dorjen gewidmet. Es zeigt sie mit ihren Weggefährten, einer Katze und einer Ziege. Schwere Männerstiefel gehörten ebenso zu der 1854 geborenen Dorothea Grünhagen, so lautete ihr eigentlicher Name, wie die Zigarre oder die Flinte zum Jagen. Sie führte im Grefel an der Pferdetränke in der Abgeschiedenheit der Heide ein einfaches Leben. Ihr Auftreten galt durch und durch als derb und ehrlich.

Der Bildhauer Kurt Tassotti hat den Dorfbrunnen so gestaltet, dass ihre originellen, unverwechselbaren Züge für jeden Betrachter zu erkennen sind.

mit ihren beiden Weggefärten Ziege und Katze
mit ihren beiden Weggefärten Ziege und Katze

Als ihr zu Weihnachten einmal neue Schuhe geschenkt wurden, bemerkte sie die etwas höheren Absätze, ging zum Hauklotz und schlug die Absätze mit dem Beil ab. Ihr Kommentar dazu: “Sonne Scho kann ick nich bruuken, nimm se man wedder mit. Den Botterkooken kannste awer hierloten!”. Eine Übersetzungshilfe ins Hochdeutsche finden Sie hier beim Wörterbuch online: Hochdeutsch-Platt / Platt hochdeutsch.

Öffnungszeiten
Jederzeit öffentlich zugänglich.

Anfahrt
Marktplatz
Allermannstraße 2
29683 Dorfmark

Treckermuseum

Günters Treckermuseum
Günters Treckermuseum

Dieses liebevoll privat geführte Oldtimer-Treckermuseum auf dem Bultmannshof in Dorfmark lädt einfach zu einem Besuch ein.

Haben Sie schon einmal hautnah erlebt, wie ein Verdampfermotor angekurbelt wird?

Dann lassen Sie sich vor Ort überraschen!

Die ganze Familie wird verblüfft sein, mit welch einfacher Technik bereits unsere Vorfahren nach dem 2. Weltkrieg gearbeitet haben. Der älteste Trecker in diesem Museum ist ein Vorkriegsmodell der Firma Kramer von 1939. Über 20 Trecker von 12 verschiedenen Herstellerfirmen können hier bewundert werden und sind in den 50-iger Jahren gebaut worden. Auch Fahrzeugpapiere im Original gehören zu den Ausstellungsstücken.

Die zum großen Teil in katastrophalem Zustand befundenen Trecker sind von dem Inhaber allesamt persönlich in liebevoller Kleinarbeit restauriert worden. Selbstverständlich werden von Günter Tryba auch Führungen mit Erklärung technischer Einzelheiten durchgeführt. Bei Interesse kann auch eine Oldtimertreckerfahrt durch Feld und Wald – nach Absprache – angeboten werden.

Das Treckermuseum in Dorfmark
Das Treckermuseum in Dorfmark

Zusätzlich zu den großen Maschinen besitzt Günter Tryba eine umfangreiche Sammlung von mehr als 300 kleinen Vertretern der Trecker-Zunft. Alle in den Maßstäben von 1:160 bis 1:16. Hier sind alle Modelle und Fabrikate vertreten, vom Bulldog bis zum Landini.

Aber das ist noch nicht alles, fast 200 bunte Pins in selbst gefertigten Schaukästen schmücken im Arbeitszimmer die Wand. Sie stammen von diversen Trecker-Hersteller- sowie Zulieferfirmen.

historische Trecker
historische Trecker
historische Trecker
historische Trecker



Öffnungszeiten
Von Mai bis Oktober immer dienstags von 14:00 – 18:00 Uhr oder nach telefonischer Absprache.

Kontakt
Günter Tryba, Visselhöveder Straße 5, 29683 Dorfmark
Tel 05163 6336
Fax 05163 290747
E-Mail bultmanns-hof@web.de

Hermann-Löns-Grab im Tietlinger Wacholderhain

Der Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie Naturforscher und -schützer Hermann Löns besucht erstmals 1897 Walsrode und verliebt sich in die Natur und Pflanzenwelt der Lüneburger Heide.

In seiner freien Zeit verbringt der in Hannover als Journalist arbeitende Löns so viel Zeit wie möglich in “dem wunderschönen Land”, wie er die Heide nennt und in mannigfacher Weise in seinen dichterischen Werken beschreibt.

Unter einem schlichten Stein im Tietlinger Wacholderhain befindet sich nach vielen Irrungen und Wirrungen die letzte Ruhestätte des Heidedichters. Der Findling trägt die Aufschrift “Hier ruht Hermann Löns”. Die “Wolfsangel” darunter ist ein Zeichen, das Löns ab 1905 häufig unter seine Unterschrift setzte.

Heideflächen in Tietlingen am Löns-Grab
Heideflächen in Tietlingen am Löns-Grab

Das Löns-Denkmal befindet sich etwa 100 Meter vom Löns-Grab entfernt. Es wurde 1929 von dem Landwirt, Dichter und Schriftsteller Wilhelm Asche gestiftet. Am Denkmal findet sich auch ein weiser Spruch von Hermann Löns: “Lass deine Augen offen sein, geschlossen deinen Mund und wandle still, so werden dir geheime Dinge Kund!

Öffnungszeiten
Jederzeit öffentlich zugänglich.

Anschrift
Erreichbar über den Parkplatz des Golfplatz Tietlingen
Tietlingen Nr. 6c
29664 Walsrode

Von hier aus ca. 15 Gehminuten

Siebensteinhäuser

Liebe Besucher: bitte AKTUELLE Öffnungszeiten wochenweise beachten.

Sieben Steinhäuser bei Ostenholz
Sieben Steinhäuser bei Ostenholz

Eine der eindrucksvollsten und bekanntesten Gruppen von Riesen-Megalithen sind die Sieben Steinhäuser. Ihre erste, heute noch bekannte schriftliche Erwähnung erfolgte bereits 1720 durch den Gelehrten Keyssler. “Sieben” bedeutet im Volksmund “mehrere”. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie nur fünf Großsteingräber finden!

Sie wurden vor 4500 Jahren von den Menschen der Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit als Beinhäuser für ihre Toten errichtet. Vier der fünf Steinhäuser stehen am Abhang eines Hügels relativ eng beieinander. Das fünfte befindet sich ca. 100 Meter von der Gruppe entfernt.

Dieses und drei Gräber der Vierergruppe sind Ganggräber, d. h. sie weisen einen kleinen, überdeckten Zugang auf. Ihre Eingänge befinden sich jeweils in der Mitte der südlichen Langseite. Ein Grab (mit D gekennzeichnet) hingegen ist eine viereckige Kammer mit einer ungewöhnlich großen Deckplatte. Sie misst 4,6 × 4,2 m und hat eine Dicke von 0,50 m. Die lichte Weite der Kammer beträgt etwa 4 × 3 m und ist in dieser Größe in Niedersachsen einmalig. Zudem besitzt dieses Grab ein Hünenbett mit einer einstmals evtl. rechteckigen Umfassung. Bei diesem Grab handelt es sich um das älteste der Sieben Steinhäuser.

Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag von 8:00 – 18:00 Uhr sofern kein militärischer Übungsbetrieb stattfindet.
Änderungen und Komplettsperrung sind durch die Kommandantur Bergen kurzfristig jederzeit möglich!

Anfahrt
Die einzige erlaubte Zufahrt zu den Megalithen beginnt an einem Posten mit Schlagbaum in Ostenholz, rund vier Kilometer südöstlich des Autobahnsdreiecks Walsrode. Die Zufahrtsstraße (max. 50 km/h) führt durch 5,4 Kilometer Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes und wird für die Besucher regelmäßig von Munitionsresten befreit. Die Straße darf von Radfahrern und Autos befahren werden. Bitte bringen Sie ihren Personalausweis mit.

Erfahren Sie mehr über die Sieben Steinhäuser auf Wikipedia.

Adresse für Navigationssysteme
Benhorner Weg
29664 Ostenholz

Den Benhorner Weg komplett Richtung Ortsausgang/Osten fahren.

Dorfmark Touristik e.V.
Marktstraße 1
29683 Dorfmark
Germany

Geschäftsstelle Dorfmark
Telefon 05163 3660160
Mo-Fr von 10 bis 12 Uhr (oder nach Vereinbarung)
E-Mail info@dorfmark-touristik.de